Donnerstag, 7. Mai 2020

Seychellen Tag 12: Aufstieg auf den Morne Blanc und zur Baie Ternay

Das Wetter war Petrus sei Dank am heutigen Tag wie erhofft besser als die letzten beiden eher verregneten Tage.
Daher nahmen wir uns den Aufstieg auf den Berg Morne Blanc im Morne Seychelles National Park vor.
Der Einstieg zum Aufstieg :-)

Der Trail war sehr gut ausgeschildert, inklusive der Entfernung bis zum Ziel.

In den Bäumen zwitscherten zahlreiche Vögel, wie dieser Bulbul.

Die riesige Jackfruit
Nach ungefähr einer halben Stunde Anfahrt von der Anse Royale stellten wir unseren Wagen auf dem kostenfreien Parkplatz in der Kurve an der Teefabrik ab.
Der eigentliche Einstieg in den Trail befand sich noch weitere 200 Meter die Straße hinauf.
Der Weg war gut ausgeschildert, sehr steil, dafür aber nur einen knappen Kilometer lang. Beim Hinaufsteigen halfen uns die vielen in die Erde oder Steine gehauene Treppen.
Bis zur Aussichtsplattform benötigten wir mit einigen kurzen Foto-Pausen circa 30-45 Minuten.
Zunächst war dort oben jedoch leider noch alles wolkenverhangen, dann aber hatten wir Glück und plötzlich tat sich die Sicht auf hinab auf die Küste und die kleinen vorgelagerten Inseln. Viele der wunderschönen Weißschwanz-Tropikvögel umkreisten den Berg und sorgten zusammen mit der Landschaft für eine tolle und entspannte Atmosphäre.
Der schweißtreibende Aufstieg hatte sich aber nicht für die schöne Aussicht gelohnt, sondern auch wegen der dichten und interessanten Vegetation, die einen während des ganzen Weges umgab.
Man fühlte sich wie im wildesten Dschungel!

Hier oben war es so feucht, dass Moose, Flechten und Farne überall aus dem Boden sprossen und auch die Bäume bedeckten.

Blick von der Aussichtsplattform hinab auf Port Glaud und Port Launay 

Blick gen Süden entlang der Westküste und auf Grande Anse
Auf der identischen Route ging es schließlich wieder zurück und entsprechend steil bergab.
Hier waren wie froh, unsere Teleskopwanderstöcke mitgebracht zu haben, denn diese gaben zusätzlichen Halt.
Auch wenn wir heute wieder Leuten begegnet waren, die hier in Flipflops rumstolperten, kann ich jedem nur raten, aufgrund des steinigen und verwurzelten Untergrundes festes Schuhwerk anzuziehen. Es müssen ja keine Wanderstiefel sein; auch Wander-Halbschuhe oder Trailrunning-Turnschuhe mit gutem Profil sind ausreichend.
Lohnenswert war auch der Abstecher in den kleinen Naturpark bei der Teefabrik mit einer schönen renaturierten endemischen Planzenwelt, darunter auch die fleischfressenden Kannenpflanzen.
Auf dem Rückweg zum Auto erstanden wir im kleinen Laden der Fabrik noch als Mitbringsel für Zuhause zwei Säckchen Zitronengrastee für je 48 Rupees.
Falls ihr daran interessiert seid, werden übrigens auch geführte Touren durch die Fabrik angeboten.
In der Nähe der Teefabrik gab diesen kleinen Naturpark mit endemischen Pflanzen.

Auch einige heimische Tiere konnte man mit etwas Glück entdecken.

Keine gute Idee, liebe Fliege! ;-)

Die Teefabrik auf Mahé

Im kleinen Laden der Fabrik erstanden wir zwei Säckchen Zitronengrastee.
Mit dem Mietwagen fuhren wir nun zunächst auf der Bergstraße wieder zurück an die Westküste und dann in Richtung Norden bis zum Naturstrand des Marine National Park Baie Ternay, der mit seinen verlassenen und überwucherten Gebäuden im Hinterland wirkte wie eine Szenerie aus dem Film Jurassic Park oder der Serie Lost.
Unser Vehikel mussten wir bereits 500 Meter zuvor an einer Schranke abstellen, die auch den Endpunkt der Hauptstraße an der Nordwestküste von Mahé markierte.
Nachdem wir die Einsamkeit der Bucht genossen hatten, fuhren wir zurück bis Port Launay und statteten dem Foodtruck Tasty Corner, bei dem wir bereits gestern zu Mittag gegessen hatten, einen erneuten Besuch ab.
Nach ein bisschen Plauderei mit dem sehr netten Besitzer entschieden wir uns für Fish & Chips und frisch gepressten Limettensaft.
Mit Blick auf die hübsche kleine Bucht verspeisten wir unser Mahl auf einer der zahlreichen Picknickbänke direkt am Strand.
So lies es sich leben!
Die schöne Bucht von Port Glaud

Die Ruinen inmitten der Natur im Marine National Park Baie Ternay wirkten wie aus Lost oder Jurassic Park.

Die Baie Ternay

Toller Picknickplatz und leckeres Essen in Port Launay

Der Strand von Port Launay

Auf der Rückfahrt stoppten wir auch kurz in der schönen Bucht von Anse Louis
Auf dem Rückweg die Küste entlang legten wir noch ein, zwei weitere Fotostopps ein, bevor wir über die Traverse bei Anse Boileau zurück nach Anse Royale in unsere Unterkunft fuhren.
Christian

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