Samstag, 13. Juli 2019

Montenegro Tag 14: Sveti Stefan, Rijeka Crnojevica, der Lovcen und Cetinje

Für den bereits letzten Urlaubstag stand nochmal etwas Sightseeing an. 
Unsere Fahrt startete mit einem Abstecher in Richtung Süden auf der Küstenstraße für ein Foto von Sveti Stefan, das ja in keinem Montenegro-Prospekt fehlen darf! 
Das Betreten der winzigen Insel als Nicht-Gast war inzwischen leider nicht mehr gestattet, da sich die Promigäste der dortigen Hotels offensichtlich durch den Pauschalpöbel gestört fühlen. 
Die Hotelinsel Sveti Stefan

Blick hinab auf Budva

Die pittoreske Brücke von Rijeka Crnojevica
Unsere weitere Fahrt führte uns in die Berge und nach einer guten Stunde zur alten Brücke von Rijeka Crnojevica. Wir legten dabei noch ein paar Fotostopps auf der Bergstraße ein, von deren hier mal im Gegensatz zu den meisten Bergstraßen zahlreichen Parkbuchten sich ein tolles Panorama auf die Küste mit Blick auf Budva und Sveti Stefan in der Ferne boten. 
Da bei bereits 27 Grad das Überqueren der Brücke enorm anstrengend war, musste vor allem ich mich erstmal ausruhen! :-) 
Dazu boten sich perfekt die unter schattigen Bäumen gelegenen Plätze der Cafe Bar Mostani an der Brücke an, wo wir einen Kaffee tranken und einen hausgemachten Apfelstrudel verspeisten. 
Von Rijeka aus ging es wieder zurück bis nach Cetinje und weiter in die Berge hinauf zum Njegos Mausoleum auf dem Lovcen
Der Eintritt für den gleichnamigen Nationalpark betrug zwei Euro pro Person, die wir an Parkranger unterhalb des Lovcen entrichteten. 
Die Anfahrt von circa 20 Kilometern von Cetinje war aufgrund des fantastischen Rundblicks von der Bucht von Kotor über den Skutarisee bis hin zum Meer absolut lohnenswert. 
Zudem war das Klima hier oben, um es mit den Worten der famosen Düsseldorfer Band Porno Al Forno zu sagen, “super anjenehm! 
Fahrt durch den Nationalpark Lovcen

Um zum Mausoleum auf dem Berg zu kommen, musste man diesen Fußgängertunnel passieren.

Von dort oben hatte man eine fantastische Sicht unter anderem auf die Stadt Cetinje (links hinten im Bild) und bis hin zum Skadar- See.

"Stairway to Heaven" :-)

Das zu Ehren des Fürstbischoffs Petar II. auf einem schmalen Bergkamm errichtete Mausoleum.

Das Innere war deutlich unspektakulärer als das Panorama außerhalb des Gebäudes.

Blick auf den 1749 Meter hohen Berg Stirovnik
Zurück in Cetinje schlenderten wir durch die ehemalige Hauptstadt und schauten uns die alten und nun verlassenen oder anderweitig genutzten Botschaftsgebäude an. 
Irgendwie erinnerte uns die charmante Mischung aus dem Glanz vergangener Tage, teilweisem Verfall und unnötig großen Prachtstraßen an Kuba. 
Warum auf diesen dann offensichtlich die EU überall neue Solarlampen gefördert hatte, anstelle sich um den Erhalt der Gebäude oder wichtigerer Infrastruktur zu kümmern, bleibt mal wieder eins der Mysterien aus Brüssel! 
Wir beschlossen in eines der Restaurants am Marktplatz einzukehren und aßen ein günstiges und solides Mittagessen mit sehr netter Bedienung in der Cafe Bar Pecina
Vergangener Glanz in der ehemaligen Hauptstadt Cetinje.

Viele der imposanten Gebäude in der Innenstadt waren frühere Botschaften.

In der Fußgängerzone von Cetinje.

Die Kirche Crkva na Cipuru

Das Kloster von Cetinje

Der Vladin Dom - das Regierungshaus beherbergte nun die Museen für Kunst und Geschichte Montenegros
Für den Rückweg nach Budva wollten wir dann eigentlich die Serpentinenstraße in Richtung Kotor nehmen, die ja eins der Highlights Montenegros aufgrund ihrer über 300 Kurven und des Panoramas wegen ist. Alles schien von Cetinje aus neu ausgebaut worden und uns kam so gut wie kein Auto entgegen. 
Das war schon sehr seltsam und uns schwante bereits Übles. Als plötzlich an einem Tunnel die Straße gesperrt war und Baumaschinen daneben standen, wurden unsere Befürchtungen bestätigt: Die Straße befand sich noch mitten im Umbau und man hatte es nicht für nötig befunden, in Cetinje ein entsprechendes Hinweisschild aufzustellen! 
Das kostete uns insgesamt eine gute halbe Stunde, aber wenigstens war die Straße sehr gut zu fahren. Fragt daher am besten einen der Einheimischen in Cetinje, ob die Straße fertig ist, wovon ich aber inzwischen über ein Jahr später beim Schreiben dieses Posts stark ausgehe. 
Also machten wir uns auf dem gleichen Weg nach Budva zurück, den wir gekommen waren. 
Als Abendunterhaltung stand heute Koffer packen an, bevor wir uns noch etwas kochten und dann den letzten Abend auf unserem Balkon mit Blick auf die Altstadt von Budva genossen. 
Am nächsten Morgen flogen wir mit etwas Verspätung gegen 11 Uhr nach Düsseldorf mit Eurowings zurück. Vorher gaben wir noch unseren ordentlich zerkratzen Mietwagen ab und mussten wie erwartet in den sauren Apfel beißen und den zum Glück durch die Zusatzversicherung reduzierten Selbstbehalt zahlen. 
Ohne die Versicherung wären wir wohl bei 1.300 Euro gelandet, da der Arsch bei der Mrtvica Schlucht ganze Arbeit geleistet hatte und sowohl der vordere Kotflügel, als auch beide Türen auf der linken Seite betroffen waren.
Aber unsere tollen Eindrücke und die schöne Zeit in Montenegro, in der wir auch viele sehr nette und extrem hilfsbereite Menschen getroffen hatten, ließen wir uns davon nicht vermiesen, denn das hätte uns auch in Deutschland passieren können. 
Somit schließe ich diesmal frei nach dem Kabarettisten Puffpaff ab: Egal welche Nation oder Religion, es gibt auf der Welt überall nur zwei Sorten von Menschen: Arschlöcher und keine Arschlöcher!
Ich hoffe ich konnte euch mit meine Eindrücken unserer Reise durch Montenegro von diesem tollen kleinen und doch so vielfältigen Land begeistern und euch motivieren, es auf euren "Urlaubswunschzettel" zu nehmen! :-)
Christian

Montag, 1. Juli 2019

Montenegro Tag 13: Die Altstadt von Budva und der Mogren Strand

Bislang nutzten wir Budva eher als Ausgangspunkt für Erkundungstouren wie etwa nach Kotor, heute wollten wir jedoch einmal das Auto stehen lassen und uns der ebenfalls interessanten Stadt widmen. 
Nach dem Frühstück zog es uns zunächst an den Mogren Strand, der lediglich circa 300 Meter von unserer Unterkunft beziehungsweise der Altstadt über einen schönen Pfad an Felsen entlang zu erreichen war. Vom Weg aus bot sich auch ein schöner Blick auf die Zitadelle von Budva. 
Der kurze Fußweg von der Altstadt zum Mogren Strand führte entlang dieser imposanten Steilküste.

Blick vom Gehweg zurück auf die Altstadt von Budva.

Der schöne Mogren-Strand bestand aus zwei durch einen kurzen Tunnel verbundene Abschnitte.
Der Mogren Strand war nicht zu Unrecht der Hausstrand der Einwohner, denn es handelte sich um einen schönen und recht feinen Natur-Kiesstrand eingerahmt von der interessanten Steilküste. 
Vor allem aber gab es hier keine Bettenbunker und Touristenbespaßung wie etwa am Hauptstrand entlang der Promenade der Stadt. 
Die Mietpreise für Liegen mit 15 Euro am Tag waren dafür, ich würde sagen, auf italienischem Niveau, ebenso die Getränkepreise der Beachbar. 
Aber es war nun mal wie bereits erwähnt der populärste Stadtstrand und ein paar hundert Meter weiter in der Altstadt ankerte zudem das Klientel mit seinen Jachten, für das solche Preise eher ein Schnäppchen war. 
Das Meer war durch den Kiesstrand klar und sauber sowie angenehm warm. 
Beim Schnorcheln konnte man auch ein paar Fische entdecken, aber die Unterwasserwelt war natürlich nicht mit der Karibik oder Hawaii vergleichbar. 
Am Strand kann man sich übrigens auch Stand-Up-Paddle-Boards ausleihen oder sich für 25 Euro die Stunde massieren lassen. 
Nach einigen entspannten Stunden kehrten wir in unser Appartment zurück und zogen kurz darauf frisch geduscht los, um die Altstadt von Budva zu erkunden. 
Hier merkte man schnell, das man sich in einer der touristischen Hochburgen Montenegros befand, denn quasi an jeder Ecke bot mindestens ein Souvenirladen sein vor allem auf osteuropäische Touristen ausgerichtetes Sortiment feil. 
Die wehrhaften Mauern der Zitadelle von Budva

Wir betraten die komplett von der Stadtmauer umgebene Altstadt durch das Westtor.

Der Altstadt-Strand

Die Kathedrale Svetog Ivana bzw. Johannes des Täufers

Das älteste Gotteshaus Budvas, die Kirche der heiligen Maria

Blick auf die Kirche der heiligen Dreifaltigkeit und die Kathedrale im Hintergrund

Die Altstadt rund um die Zitadelle war gespickt von Kirchen. Hier war jedoch leider nur noch eine Ruine übrig.
Vor allem sehenswert waren die ruhigeren Seitengassen denn sie vermittelten ein deutlich authentischeres Flair der eigentlich sehr hübschen und verwinkelten Altstadt. 
Diese ist übrigens komplett von der alten Stadtmauer eingefasst und kann durch mehrere Tore betreten werden. 
Wir entschieden uns für eine Besichtigung der Zitadelle für 3,50 Euro pro Person, hauptsächlich des Blickes auf die Stadt und der Küste wegen. 
Bis auf ein paar Schiffsmodelle in einem kleinen Museum gab es nämlich ansonsten relativ wenig im Innenbereich zu sehen. Zwei Euro Eintritt hätten es daher meiner Meinung nach auch getan.
Da soviel Altstadtbummel hungrig machte, gönnten wir uns eine leckere Teigrolle mit Schinken bei einem kleinem Imbiss, bevor wir unser Absackerbier in der Strandbar Konoba Stari Grad zu uns nahmen. 
Eingang der Zitadelle

Blick über die Dächer der Altstadt von der Mauer der Zitadelle aus

Der Innenhof der Zitadelle

In den Gassen der Altstadt wurde jeder Souvenirjäger fündig.

Sundowner in der Beachbar Konoba Stari Grad

Bei Nacht war die Stimmung in der illuminierten Altstadt fast noch schöner.

Straßenszene, die fast wie eine Theaterkulisse wirkte

Erst leckere Sandwiches, dann Souvenirs kaufen! :-)

Das Restaurant Mozart an der Westmauer der Altstadt
Am Abend zogen wir noch ein weiteres Mal durch die nun illuminierten Gassen, was aufgrund der Stimmung sogar noch einen Deut schöner als bei Tageslicht war.
Christian

Donnerstag, 27. Juni 2019

Montenegro Tag 11+12: Die Bucht von Kotor

Für heute stand eine Fahrt durch die Bucht von Kotor auf dem Programm, bei der wir es gemütlich angehen lassen wollten, um auch immer mal an sehenswerten Stellen oder Orten anzuhalten. Denn wir wollten die beeindruckende Mischung aus Meer, kleinen Dörfern und vor allem den massiven und steilen Bergwänden auf uns wirken lassen. 
Einen ersten Stopp legten wir bei Verige an der engsten Stelle des Fjords an, die gerade einmal 340 Meter breit ist und die die riesigen Kreuzfahrtschiffe auf dem Weg nach Kotor passieren mussten. 
Wer etwas Zeit mitbringt, kann sich das Spektakel auch auf der Terrasse des dortigen Cafés Verige 65 bei einem Getränk oder einem Essen ansehen.
Am engsten Punkt der Bucht von Kotor wurden die Kapitäne der Kreuzfahrtschiffe besonders gefordert.

Die Bucht war hier gerade einmal 340 Meter breit.
Von hier aus fuhren wir an der Küstenstraße immer weiter bis zum Ort Herceg Novi.
Von den kostenpflichtigen Parkplätzen an den Durchgangsstraße, wo wir unser Auto abgestellt hatten erreichten wir nach wenigen Minuten die Festung Kanli-Kula, von der aus früher sicherlich perfekt die Einfahrt in den Fjord bewacht werden konnte. 
Heute fanden in dem großen Amphitheater mit seinem tollen Panorama über die Bucht dagegen eher Aktivitäten angenehmerer Art statt. Der Eintrittspreis betrug faire zwei Euro pro Person. 
Nach der Besichtigung schlenderten weiter bergab bis wir kurz darauf die hübsche kleine Altstadt erreichten.
Wir hielten uns immer weiter abwärts und Richtung Meer bis wir schließlich an der kleineren Forte Mare Festung angelangten. Hier mussten wir erneut zwei Euro Eintritt pro Person berappen, diesmal jedoch empfand ich den Preis im Nachhinein etwas übertrieben, da es bis auf den kleinen Hauptplatz der Festung kaum etwas zu besichtigen gab. 
Am Hafen machten wir kehrt und begaben uns auf den Rückweg, der in eine recht ordentlichen Treppenstufen-Kletterei mündete.
Daher wollten wir uns auf der Hälfte des Weges mit einem Eisbecher im Cafe Stari Grad an der Kirche belohnen. Leider war das Eis das bislang künstlichste und schlechte seit langem. So hatte ich eigentlich einen Cherry Cup, aber die garnierten Früchte waren Trauben und dazu gab es billiges Erdbeereis. Immerhin schmeckte die Sahne tatsächlich nach Sahne!
Die Festung Kanli-Kula in Herceg Novi

Was für eine imposante Bühne im Inneren der Festung!

Blick hinab auf die Altstadt von Herceg Novi

Der hübsche Bellavista Platz

Die kleinere Festung Forte Mare

Im Inneren der Festung. Statt eines Theaters schien es hier wohl ab und zu Kinovorführungen auf der fest installierten Leinwand zu geben.
Passend zu dem miesen Eis, zog dann auch erneut schlechtes Wetter auf unserer Rückfahrt durch den Fjord auf. 
Der Regen samt Gewitter wurde schließlich so heftig, dass man innerhalb weniger Minuten das gegenüberliegende Ufer nicht mehr sehen konnte und das Wasser zentimeterhoch auf der Straße stand! 
Daher zogen wir es vor, anzuhalten und diesen Platzregen abzuwettern, bis ein Weiterfahren ungefährlich war. Die Stimmung war allerdings vor allem unmittelbar vor dem Gewitter auch was ganz einzigartiges und interessant anzusehen.
Als es wieder etwas aufgeklart war, fuhren wir schließlich zurück in Richtung Kotor bis nach Perast
Irgendwie schien heute alles zwei Euro zu kosten - so auch die Parkgebühr hier, wobei das Abkassieren fast illegal wirkte, da es keinerlei Quittung oder Parkticket gab. 
Allerdings war dies auch schon bei unserem Besuch in Stari Bar vor wenigen Tagen die übliche Prozedur und so mussten wir uns zumindest keine Gedanken machen, abgeschleppt zu werden. 
Gewittersturm über der Bucht von Kotor

Das Dorf Perast
Vor dem erneut aufziehenden Regen, der uns heute leider zu verfolgen schien, flüchteten wir schnell ins Trockene der Pizzeria Palace Jelena überbrückten die Zwangspause mit gefüllten Plescavica. Hierbei handelte es sich im Grunde um eine riesige mit Käse und Schinken gefüllte Frikadelle auf Pommes. 
Genau mein Ding also! :-) 
Da das Wetter nicht wirklich besser wurde, machte es keinen Sinn eine Bootstour zu den beiden vorgelagerten Inseln zu unternehmen und wir beschlossen, morgen unser Glück erneut zu versuchen und wiederzukommen.
Zurück in Budva durfte ich das Auto erstmal wegen einer Baustelle in unserer Straße drei Kilometer weit weg in der Stadt parken. Ich holte es dann jedoch wieder, da laut unserer Gastgeberin es trotzdem in Ordnung war, bei uns zu parken und wir morgen auch wegkommen würden. 
Was für ein schöner ungeplanter Abendspaziergang das war! ;-p
Am nächsten Morgen kehrten wir als erstes zurück nach Perast, da wir heute von strahlendem Sonnenschein verwöhnt wurden. 
Unsere erste Aktion dort bestand darin, für fünf Euro pro Person ein Hin- und Rückfahrtticket zu erstehen und uns mit einem der diversen Taxiboote zu der vorgelagerten Kircheninsel Ostrvo hinüberschippern zu lassen.
Die andere ebenfalls hübsche Insel Sveti Dorde war für die Öffentlichkeit leider nicht zugänglich.
Nach einer kurzen Fahrt von fünf Minuten legten wir bereits an und konnten eine noch recht ruhige und entspannte Atmosphäre auf dem Inselchen genießen, da sie von noch nicht ganz so vielen Touristen bevölkert war. Diese trafen erst gegen späten Vormittag mit großen Ausflugsdampfern aus Kotor ein. 
Auch das Innere der kleinen Kirche war sehenswert mit ihren reich verzierten Innenräumen samt toller Bildern und Deckenfresken. Der Eintritt betrug gerade einmal einen Euro, man musste jedoch etwas warten, da zu Recht immer nur eine relativ kleine Gruppe Menschen hineingelassen wurde. 
Dieses Gebäude in Perast wirkte fast wie eine Bühnenfassade

Blick auf die Bucht von Kotor

Überfahrt zur Insel Ostrvo (rechterhand). Die linkerhand gelegene Insel Sveti Dorde durfte man leider nicht betreten.

Auf der Insel Ostrvo mit Blick auf die kleine Kirche

Dass die beiden davon mal nicht "Rücken" bekommen! :-)

Die Bauten der Insel wirkten fast wie ein Schiff geformt.

Im Inneren der Kirche

Blick auf die Bucht von Kotor
Zurück in Perast nutzten wir das fantastische Wetter direkt erst einmal für eine kleine Entspannungspause in der Pirate Beach Bar bei Eiscafe und Funk Music und ließen den Blick über das glitzernde Wasser des Fjordes schweifen.
Auf Weg zurück nach Kotor legten wir einen kurzen Stopp an der schönen Kirche St. Eustahija im Ort Dobrota ein, die mit einem reich verzierten und elegantem Kirchenschiff aufwartete.
Bei dem sonnigen Wetter heute zeigte sich uns Perast von seiner Schokoladenseite!

Auf der traumhaft direkt am Meer gelegenen Terrasse der Pirate Beach Bar.

Eine Einstellung, die man durchaus teilen kann! ;-)
Vor den Bergmassiven der Bucht wirkte selbst der Kreuzfahrtriese klein!

Die Kirche St. Eustahija in Dobrota

Der beeindruckend elegante Innenraum der Kirche. 
Wir stellten unser Auto kurz vor dem Zentrum von Kotor ab und erkundeten ein weiteres Mal dessen Altstadt, diesmal jedoch etwas ausführlicher als am ersten Tag unseres Urlaubs. Neben der alten Architektur und den verwinkelten Gassen, bot sich heute auch ein interessanter Kontrast der niedrigen Gebäude mit dem im Vergleich riesigen Kreuzfahrtschiff, das gerade im Hafen ankerte. 
Im Restaurant Jelovnik Cesare Old Town legten wir eine Mittagspause ein und genossen eine gute Pizza aus dem Steinofen. 
Gestärkt aber leider auch mit vollem Bauch ging es nun an den steilen Aufstieg auf die den Berg hinauf gebaute 4,5 Kilometer lange Stadtmauer.
Bereits von der ersten Zwischenstation, der kleinen Kirche Gospa od Zdravlja eröffnete sich uns ein tolles Panorama auf die Stadt und die Bucht. 
Dies wurde ab hier mit fast jedem Höhenmeter immer besser und gipfelte mit einem traumhaften Blick auf die gesamte Bucht von Kotor ganz oben von der ehemaligen Festung aus. 
Am Wassergraben der Stadtmauer der Altstadt von Kotor

Der Hauptplatz der Altstadt

Aufgang die Stadtmauern hinauf. Bereits von der kleinen Kirche Gospa od Zdravlja (rechts im Bild) hatten man einen guten Blick auf die Altstadt.

Die insgesamt 4,5 Kilometer lange Mauer schraubte sich immer höher entlang des Berghanges.

Dank der breiten Treppenstufen waren Auf- und Abstieg jedoch kein Problem.

Vom höchsten Punkt der Bergfestung eröffnete sich einem dieses phantastische Panorama auf Kotor und die Bucht.
Der Eintritt auf die Stadtmauer betrug acht Euro pro Person, aber spätnachmittags schien man verhandeln zu können und so ließ man uns ziemlich schnell auch für fünf Euro pro Person hinauf. Ursache dafür, war unsere eigentlich mehr im Scherz gemeinte Frage, ob es billiger würde, wenn wir nur den halben Weg bis zu Kirche schaffen würden.
Insgesamt legten wir circa 350 Höhenmeter zurück, aber dank recht flacher Stufen war Auf- sowie Abstieg gut zu meistern und wir benötigten mit diversen kleinen Foto-Pausen eine knappe Stunde für den Aufstieg. 
Nach 19 Uhr schien übrigens gar nicht mehr kassiert zu werden.
Das Panorama samt Sonnenuntergang oben auf der Festung war zudem ein perfekter Abschluss für den an Einrücken reichen Tag heute.
Christian
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