Sonntag, 21. November 2021

Ostsee Rundreise Tag 1+2: Lüneburger Heide

Um unseren Urlaub und damit auch die Anfahrt möglichst entspannt zu gestalten, hatten wir uns entschieden, auf dem Weg zur Mecklenburger Seenplatte einen Zwischenstopp in der Lüneburger Heide einzulegen. Die Jahreszeit mit Mitte August war hierfür bestens geeignet, denn die Blütezeit der Heide hatte gerade angefangen.
Blühendes Heidekraut in der Lüneburger Heide

Auf dieser Reise hatten wir als 
Premiere unsere eigenen Räder mit dabei, was sich am nächsten Tag und insbesondere später auf den Ostsee-Inseln bewährte.
Von Düsseldorf aus erreichten wir in knapp vier Stunden unser Ziel Bispingen
Wurden wir bei Abfahrt in Düsseldorf noch mit superbem wolkenlosem Urlaubswetter verabschiedet, erwartete uns in der Lüneburger Heide leider eine ziemlich geschlossene Wolkendecke. Aber immerhin war es trocken und warm!
Darüber hinaus bereitete uns unsere sehr nette Gastgeberin Frauke einen schönen Empfang in unserer gemütlichen Ferienwohnung über Airbnb.
Nachdem wir uns etwas frisch gemacht hatten, beschlossen wir noch den restlichen Tag zu nutzen. Nach Rücksprache mit Frauke entschieden wir uns für eine kleine Radtour von Volkwardingen aus, die uns über einen Wirtschaftsweg bis zum Forsthaus und dann auf einem kurzen Abzweig nach links zum Totengrund führen sollte. Hier ließen wir unsere Räder stehen und wanderten auf dem Hermann-Löns-Weg circa eine Stunde rund um Totengrund. Leider mussten wir dabei feststellen, dass aufgrund des bisher eher kühlen Sommers die Heide noch kaum blühte. Dennoch tauchte das warme Nachmittagslicht den Totengrund mit seinen vielen Wacholderbäumen in eine schöne Stimmung, die etwas an die Toskana erinnerte.
Der Hermann-Löns-Weg führte rund um den Totengrund.

Der schmale Weg war gut zu gehen und man passierte diverse Vegetationsformen.

Der Totengrund in der sanften Nachmittagssonne erinnerte an die Toskana.

Wieder zurück in Bispingen hatten wir eigentlich vor, den Tag mit einem schönen Abendessen in einem Restaurant ausklingen zu lassen. Doch es sollte nicht ganz so kommen wie gedacht. Denn zunächst einmal warteten wir in der Pizzeria Da Capo fast eine halbe Stunde erfolglos auf unsere Getränke, bevor wir beschlossen, die Örtlichkeit zu wechseln. Unsere Wahl fiel auf die Pizzeria La Piazza. Dort war der Service definitiv auf Zack und die Preise recht günstig, aber die Lasagne leider lediglich mittelmäßig und über meinen Gyrosteller mit Zutaten komplett aus der Dose lasse ich mich nicht weiter aus.
Doch die Lüneburger Heide sollte uns am nächsten nächsten Tag wieder versöhnen und begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein.
Das verrückte Haus in Behringen

Am Anfang des Radwegs durch die Behringer Heide

Im Vergleich zum Totengrund schien hier die Heide schon deutlich stärker zu blühen.

Nachdem wir uns von Frauke verabschiedet hatten, besichtigten wir kurz das auf dem Kopf stehende Verrückte Haus in Behringen. Ein paar Fahrminuten von dort entfernt stellen wir unser Auto auf einem kostenlosen Wanderparkplatz in der Mühlenstraße ab. Nachdem wir unsere Räder abgeladen hatten, brachen wir von dort auf zur Fahrradtour Nr. 10 durch die Behringer Heide.
Die offizielle Dauer war zwar mit drei Stunden angegeben, aber aufgrund unserer zahlreichen Fotostopps und der späteren Einkehr benötigten wir fast die doppelte Zeit. Aber wir befanden uns ja im Urlaub und das gut ausgebaute Wegenetz führte uns zu zahlreichen wunderschönen Spots inmitten der in der Sonne lila leuchtenden Heide.
Zahlreiche Bänke luden zum Verweilen und Genießen der Landschaft ein.

Statt mit dem Fahrrad oder per Pedes konnte man sich auch bequem herumkutschieren lassen.

Auf dem Tütsberg, der eigentlich eher ein Hügel war. :-)

Pittoresker alter Stall auf dem Hof Tütsberg

Der etwas vom Weg aus versteckte aber sehr schöne Hof Wulfsberg

Da der Rundweg insgesamt recht lang war und sich das Panorama auch mal über längere Zeit nicht veränderte, waren wir froh, unsere Fahrräder dabei zu haben. Denn zu Fuß hätten wir nur einen deutlich kleineren Einblick in die tolle und insgesamt doch unterschiedliche Landschaft bekommen.
Ab und zu musste man jedoch aufgrund des sandigen Untergrundes – kombiniert mit einer ordentlichen Steigung – auch mal absteigen.
So konnte man zwar den Tütsberg noch gut mit dem Fahrrad erklimmen, später am Wilseder Berg half aber nur noch schieben. Dafür belohnte uns die höchste Erhebung im Umkreis mit einer tollen Sicht auf die Heidelandschaft, angeblich bei sehr klarem Wetter sogar bis nach Hamburg.
Der Weg führte uns auch an der sehenswerten Preising-Heide entlang.

Hier bot sich uns eine wahre Farbexplosion!

Wunderschöne alte Scheune in Niederhaverbeck

Auf dem Weg von Niederhaverbeck Richtung Wilseder Berg.

Beindruckende Fernsicht vom Gipfel des Wilseder Berges

Von dort war es mit dem Fahrrad eine kurze, angenehme Abfahrt bis in das pittoreske autofreie 
Dorf Wilsede. Das war im Grunde ein Freilichtmuseum mit zahlreichen, Jahrhunderte alten Häusern und Scheunen. Zahlreiche Restaurant luden hier zur Einkehr ein und wir machten Rast in der Milchhalle bei Heidschnuckenbratwurst und Radler, dazu als Nachtisch noch einen sehr leckeren Kuchen samt großem Eiskaffee. Gut, dass wir von hier aus, so gut gefüllt wie wir waren, keine weiteren großen Steigungen mehr vor uns hatten! :-)
Angekommen im Dorf Wilsede

Das autofreie kleine Dorf war im Grunde ein Freilichtmuseum.

Dank der alten Gebäude und netter Details konnte man sich gut in die damalige Zeit zurückversetzen.

Für das leibliche Wohl sorgten in Wilsede zahlreiche Restaurants.

Die bekannten Heidschnucken

Ein Rundgang durch den Ort lohnte sich, denn es gab die unterschiedlichsten Häuser und Gehöfte zu entdecken!

Zurück in Behringen sagten wir der Lüneburger Heide auf Wiedersehen und erreichten knappe drei Stunden später unseren nächsten Übernachtungsort  Malchow an der Mecklenburgischen Seenplatte. In der dortigen, ebenfalls über Airbnb gebuchten, großen Ferienwohnung würden wir die nächsten sechs Tage verbringen.
Christian

Sonntag, 31. Oktober 2021

Ostsee Rundreise - Die Region und unsere Reiseroute

Amerika, Afrika, Asien, Europa oder Deutschland?
Berge oder Meer?
Nord- oder Ostsee?
Da der Sommer 2021 wie bereits im Jahr zuvor weiterhin im Zeichen der Corona-Pandemie stand, entschieden wir uns erneut für einen Heimaturlaub in Deutschland. Diesmal sollte es jedoch ans Meer gehen, da wir im letzten Jahr bereits intensiv die wunderschöne Bergwelt der Alpen im Berchtesgadener Land erkundet hatte.
Ein Klassiker der deutschen Nord- und Ostseeküste: Der Strandkorb!

Auch die Entscheidung in Bezug auf die Küste war schnell getroffen, denn die ostfriesische Nordseeküste hatten wir schon bei einigen Kurztrips bereist.
Daher erkoren wir 
das schöne Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und die Region der deutschen Ostseeküste samt Mecklenburgischen Seenplatte zu unserem Reiseziel. 
Zunächst einmal recherchierten wir sowohl in klassischen analogen Reiseführern als auch im Internet, was uns denn so im östlichen Norddeutschland erwarten würde und vor allem was wir in den insgesamt drei Wochen realistisch schaffen würden, ohne dass unser Roadtrip mit dem Auto in Stress ausarten würde.
Wir entschieden uns, es bereits mit der Anreise eher entspannt angehen zu lassen und nicht gleich die ganze Strecke von Düsseldorf aus zurückzulegen, sondern da nun die Zeit der Heideblüte war, einen Zwischenstopp mit einer Übernachtung in der Lüneburger Heide zu machen.
Fahrradtour durch die Lüneburger Heide

Pittoreske Bootshäuser auf der Mecklenburgischen Seenplatte

Danach sollte es für eine knappe Woche weiter an die Mecklenburgische Seenplatte gehen, bevor wir gen Osten für ein paar Tage nach Usedom fahren würden. Von hier aus würden wir dann wieder entgegen dem Uhrzeiger Sinn fahren - zunächst für eine gute Woche nach Rügen, dann zur Fischinsel Darß-Zingst und weiter in Richtung Westen nach Zierow bei Wismar und schließlich in die Landeshauptstadt nach Schwerin. Von dort wollten wir schließlich am letzten Tag unsere Heimreise nach Düsseldorf antreten.

Auf Google Maps 
findet ihr übrigens wie immer alle Stationen und Ausflugsorte unserer Rundreise mit dem eigenen Auto und diesmal für uns als Premiere unseren Fahrrädern im Gepäck beziehungsweise auf einem Anhängerkupplungsträger. Hierbei handelte es sich um das Modell XT2 von Thule, dass ich euch empfehlen kann, da man es in einem Schritt auf Größe eines kleinen Koffers zusammenfalten kann, wodurch der Träger sehr einfach und schnell zu verstauen ist.
Also was erwartete uns oder künftig eventuell auch euch an Landschaft, Sehenswürdigkeiten, Kultur und Kulinarischem?
Ich sage euch: Unbeschreiblich viel und vor allem sehr viel Unterschiedliches!
Fangen wir einmal an mit den zahlreichen Traumstränden, die jedes Jahr Millionen Urlauber anziehen und die den Vergleich mit der Karibik definitiv nicht scheuen müssen. Okay, zugegebenermaßen bis auf die Tatsache, dass die Luft- und Wassertemperatur auch im Sommer an der Ostsee grob geschätzt circa 15 bis 20 Grad niedriger ist. :-)
Daher sollte man auf jeden Fall neben Badesachen auch wärmere Klamotten für den Sommerurlaub mit einpacken. Auch eine Regenjacke gegen den Wind und ab und zu auch mal etwas Wasser von oben ist eine sinnvolle Ergänzung eurer Garderobe.
Die weltberühmten Kreidefelsen bei Sassnitz auf Rügen

Wer unseren Blog verfolgt, wird schnell merken, dass unser Herz besonders stark für Flora, Fauna und schöne Regionen schlägt und insbesondere die mecklenburgische Landschaft mit ihren zahlreichen imposanten Orten hinterließ bleibende Eindrücke bei uns auf dieser Reise.
Sei es etwas die einzigartige Flora der Lüneburger Heide auf dem Hinweg, die hunderten kleinen Seen der Mecklenburger-Seenplatte, die langgezogenen feinsandigen Strände auf Usedom, Rügen, Hiddensee, Fischland Darß-Zingst oder natürlich auch die beindruckende Steilküste mit ihren Kreidefelsen bei Sassnitz zogen uns in ihren Bann.
Aber auch der Mensch hat in der Region seine Fußspuren hinterlassen und imposante Hansestädte mit wunderschönen Altstadtkernen und beeindruckenden Kirchen wie etwa Stralsund, Wismar, Schwerin oder Greifswald vor Jahrhunderten erbaut. 
Aus neuerer Zeit Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts dagegen stammen die zahlreichen Seebäder wie Binz, Sellin, Ahlbeck oder Heringsdorf deren mondäne Architektur auch heute noch beeindruckt und wie im Falle der Seebrücke von Ahlbeck sogar Filmkulisse, etwa der Komödie "Papa ante Portas" von Loriot war.
Die Altstadt von Stralsund

Geschichtlich erheblich weniger positiv aber dennoch nicht minder beindruckend anzusehen ist dagegen in Peenemünde die Produktionsanlage der weltweit ersten Großrakete V2, die traurige Berühmtheit als sogenannte Vergeltungswaffe Hitlers erlangt hatte. Das dortige Museum beleuchtet in mehreren interessanten Ausstellungen neben diesem Teil der Geschichte aber auch die spätere Entwicklung von Satelliten und der bemannten internationalen Raumfahrt, die mit der V2 im Grunde ihren Anfang nahm.
Nun aber zu einem meiner, laut meiner Frau, Lieblingsthemen und auch Beschäftigungen im Urlaub und zwar dem Kulinarischen. :-) 
Denn wer gerne und gut isst und vor allem frischen Fisch liebt, der muss einfach an die Ostsee fahren! 
So gibt es neben unzähligen Restaurants quasi an jeder Ecke der Küste und auch an der Mecklenburgischen Seenplatte leckere Fischbrötchen mit fast immer fangfrischem Fisch. Hierbei handelt es sich dann auch nicht nur um den klassischen Bismarck- oder Matjes-Hering, sondern man hat die Qual der Wahl zwischen zahlreichen weiteren schmackhafte heimische Fischen wie Steinbutt, Dorsch, Flunder, oder Aal. Perfekt dazu passt übrigens eines der zahlreichen leckeren Biere - sei es etwa das überall erhältliche Lübzer Pils oder auch die besonders schmackhaften Sorten der Störtebeker Brauerei aus Stralsund.
Fischerboot am Strand von Binz

Die Infrastruktur in der Region ist sehr gut geeignet für einen Urlaub als Selbstversorger, beispielsweise in einer der zahlreichen Ferienwohnungen, da man in den Ferienorten auf keinen der bekannten Supermärkte und Discounter verzichten muss. Darüber hinaus haben diese auf Usedom oft sogar Sonntags von 12-18 Uhr geöffnet.
Typisch für Deutschland sind die Straßen auch fast immer in einem guten bis sehr guten Zustand und so kann man jeden Ort bequem mit dem Auto erreichen. 
Hier bietet sich an, noch einen Fahrradträger samt Bikes mitzunehmen, da es an vielen Orten ein sehr gut ausgebautes Fahrradwegenetz gibt und man dadurch einfach und entspannt entlang der Küste etwa die zahlreichen Seebäder anfahren kann ohne dabei Zeit mit der Parkplatzsuche zu vergeuden. Zudem sind die Strecken selbst auch meist sehr sehenswert; besonders beeindruckt hatte uns neben der "Fahrradinsel" Hiddensee auch der märchenhafte Wald auf dem Weg von Prerow zum Leuchtturm am Darßer Ort auf der Fischinsel Darß-Zingst.
Eine Fahrt mit dem berühmten "Rasenden Roland" durfte natürlich nicht fehlen!

Wer Wassersport-Fan ist, für den wird natürlich auch viel geboten. Neben der Ostseeküste, deren Inseln und insbesondere deren ruhigerem landseitigem sogenannten Achterwasser, hat man auch an der Mecklenburger-Seenplatte die Qual der Wahl zwischen Kanus, Kajaks, Segel-, Motor- und Hausbooten, sowie einer Fahrt auf einem Ausflugsdampfer etwa in das Seerosenparadies bei Mirow oder der 5-Seen-Fahrt von Malchow nach Waren.
Also steigt ein und begleitet uns auf unserer Rundreise von Mitte August bis Anfang September 2021 in diese so vielfältige und wunderschöne Region Deutschlands, die übrigens gar nicht so flach ist wie man denken mag! :-)
Christian

Samstag, 8. Mai 2021

Heimaturlaub: Historische Weindörfer am Rhein

Aufgrund des heute leider sehr wechselhaften Wetters entschlossen wir uns für einen Ausflug mit dem Auto in das südlich vom Siebengebirge gelegene Dorf Unkel mit seiner über 1.100 Jahre alten Altstadt und berühmten Einwohnern wie etwa Willy Brandt oder Konrad Adenauer. 
Die Pützgasse in Erpel

Die Altstadt beheimatete zahlreiche schöne Fachwerkhäuser

Das Pastoralbüro war in diesem schönen Haus am Rheinufer untergebracht.

Der Blick von der Unkeler Promenade reichte bis zum Drachenfels!

Imposante Häuserfronten an der Promenade

Blick auf das Herresdorfsche Haus

Sehenswert war insbesondere die pittoreske Pützgasse und von der Promenade am Rhein eröffnete sich uns 
ein toller Blick nach Norden bis zum Drachenfels im Siebengebirge.
Eigentlich wollten wir uns gegen Mittag einen Döner Kebab holen und ihn an der Promenade auf einer der Sitzbänke verspeisen, aber es zogen bereits wieder dunkle Regenwolken auf.
Also beschlossen wir weiterzufahren in das nur wenige Fahrminuten entfernte Linz am Rhein. Dort erwartete uns eine ebenfalls sehr schöne und sogar noch deutlich größere Altstadt mit einem beeindruckend weitläufigem Marktplatz, umgeben von unzähligen Fachwerkhäusern.
Das dortige Rathaus ist übrigens eines der ältesten in ganz Rheinland-Pfalz!
Knuffige Hausfassaden am Burgplatz in Linz am Rhein

Mondäne Häuser in Richtung Rheinufer

Die Burg Linz

In der Rheinstraße

Der weitläufige Marktplatz mit seinem alten Rathaus

Es lohnt sich auch, in die vielen kleinen Gassen einen Blick zu werfen, denn dort kann man oft noch weitere hübsche Hausfassaden entdecken. 
Zu unserer Freude boten sich uns viele Möglichkeiten, etwas zum Essen auf die Hand zu erstehen, sei es Döner, Pizza oder frische Backwaren. Da wir ja bereits in Unkel schon etwas hungrig waren holten wir uns nun eine leckere Pizza bei Pizza Works und verspeisten sie auf einer der zahlreichen Bänke auf dem Marktplatz.
Nach einer ausgedehnten Stadtbesichtigung die uns auch noch zum Kirchplatz, dem Buttermarkt und dem Neutor mit seiner hübschen Neustraße führen sollte, machten wir uns am Nachmittag wieder auf den Heimweg.
Am Kirchplatz

Im Tilman-Joel-Park befanden sich auch einige schöne Grabsteine

Der Buttermarkt

Tolle Fachwerkhäuser in der Neustraße

Blick auf das Neutor

Keines der alten Häuser sah gleich aus und jedes hatte seinen eigenen Charakter!

Wir legten den letzten Stopp für heute im Dorf Erpel ein, das gegenüber von Remagen und unterhalb der beeindruckenden Basalt-Steilwand der Erpeler Ley gelegen war. Dieser imposante Felsen erinnerte mich an die berühmte Loreley, von der man ebenfalls von hoch oben hinab auf den Rhein hinabblicken konnte. 
Hier befinden sich darüber hinaus auch die Überreste der Brücke von Remagen, um die im Zweiten Weltkrieg heftig gekämpft wurde und was auch Grundlage eines gleichnamigen US-amerikanischen Kriegsfilmes aus den 1960er Jahren war. 
Sehenswert ist vor allem auch der historische Ortskern von Erpel mit seiner teilweise noch erhaltenen Stadtmauer und vielen alten Fachwerkhäusern sowie dem Neutor in der Kölner Straße.
Die Überreste der Brücke von Remagen mit der Erpeler Ley im Hintergrund

Im hübschen Ortskern von Erpel

Blick in die Kirchgasse

Das wechselhafte Wetter hatte auch seine positiven Seiten und sorgte einige Male für eine tolle Lichtstimmung!

Blick auf die Kirche St. Severin

In der Frongasse mit Blick in Richtung Rheinufer

Das Neutor in der Kölner Straße

Rückblickend hatten alle drei Orte ihren ganz eigenen Charakter und lagen auch nur wenige Fahrminuten von einander entfernt, wodurch sich diese perfekt an einem Tag kombinieren lassen und euch unterschiedlichste Impressionen bieten.
Christian
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