Samstag, 22. Februar 2020

La Palma Tag 7: Im Urwald von Cubo de la Galga

Heute sollte ich mich mehrmals fragen, wo der Kobold wohl seinen Goldtopf versteckt haben mochte, denn so viele Regenbogen wie an diesem Tag hatte ich bis dato selten gesehen!
Dies mochte wahrscheinlich auch an dem heute leider ziemlich unsteten Wetter liegen und so wechselte sich immer mal wieder die Sonne mit Wolken und auch Regenschauern ab.
Unser erster von mehreren Regenbogen heute!

Am Parkplatz  des Cubo de La Galga startete die heutige Wanderung.
Eine solche ziemlich heftige Dusche von oben begrüßte uns auch, als wir zu der Wanderung durch den Ur-Loorberwald am Cubo de La Galga aufbrechen wollten.
Wir flüchteten zurück in unser Auto, das wir auf dem dortigen recht großen Parkplatz abgestellt hatten und nutzen die Zeit, um uns zunächst einmal mit der Route der Tour 10 im Rother Wanderführer vertraut zu machen.
Eigentlich war der Weg wie alle anderen auch aufgrund des Windes, der uns ja bereits gestern auf der Vulkanroute überrascht hatte, heute offiziell gesperrt.
Man durfte jedoch auf eigenes Risiko losziehen, was wir nach dem Regenschauer dann auch taten. 
Das erste Stück führte noch auf einer asphaltieren Forststraße durch die Schlucht mit ihren hohen Felswänden zu beiden Seiten.
Der Weg führte anfangs noch auf einer Forststraße durch die tiefe Schlucht.

Je weiter man in die Schlucht vordrang, desto schmaler wurde es.
Schließlich wurde die Vegetation mit jedem Schritt dichter und dichter, bis man sich bald inmitten riesiger Farne befand.
Von hier an fühlte man sich wie im tiefsten Dschungel!
Der Weg war zwar schmal, aber auch hier recht einfach und ohne große Anstrengungen zu gehen.
Später folgte man erneut einer Forststraße, die sich gemütlich bergauf bis zum Aussichtspunkt, dem Mirador de la Somada Alta wand.
Von dort hatte man eine schöne Sicht über die Schlucht und die Berge sowie auf die Küste, über der sich auch just in dem Moment ein wunderschöner Regenbogen spannte. 
Spätestens ab hier fühlte man sich wie im Dschungel!

Dichte Vegetation mit unzähligen Farnen

Am  Mirador de la Somada Alta

Blick auf die Schlucht, die wir zu Beginn durchquert hatten
Ab hier ging es dann deutlich steiler und kurze Zeit später durch einen romantischen Hohlweg hinab. 
Wanderstöcke waren auf dem teils etwas rutschigen Untergrund wie so oft von Vorteil, vor allem wenn es vorher wie heute geregnet hatte.
Später bog der Weg dann wieder zurück in die Schlucht ab und man tauchte erneut in die Dschungelwelt ein.
Der Weg hinab vom Aussichtspunkt führte auch durch diesen schönen Hohlweg.

Später ging es zwischen dichten Farnen zurück bis zu dem Punkt, an dem sich der Weg gabelte und dann auf gleichem Weg wie zu Beginn über die Forststraße zurück bis zum Parkplatz.
Nach der Wanderung fuhren wir am Nachmittag direkt nach Hause und waren das erste Mal in diesem Urlaub noch vor Sonnenuntergang zurück.
Das nutzten wir auch sogleich, um uns noch etwas in die Sonne am Strand von Los Cancajos zu legen.
Leider war es dort dann doch zu windig und entsprechend kühl. 
Aber für ein Bierchen und Chips auf einer der Bänke an der kleinen Promenade mit Blick auf das Meer und einen weiteren Regenbogen war das Wetter absolut perfekt! :-)
Alte Windpumpe an der vulkanischen Küste von Los Cancajos

Open-Air-Bühne an der Promenade

In der Bucht von Los Cancajos mit Blick auf die markanten Felsquader der Wellenbrecher.

Ob sich auf dem Boot wohl ein Goldtopf befand?! ;-) 
Heute sollte unser Herd einmal kalt bleiben und wir speisten am Abend sehr lecker im italienischen Restaurant Sadi direkt bei uns im Haus. 
Dieses war unter deutsch-italienischer Führung und bot eine kreative und fein abgestimmte Küche, wie etwa Schweinemedallions in Bananen-Curry-Soße oder Hühnchen in Orangensoße und dazu gab es sehr gute Suppen.
Christian

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