Samstag, 21. November 2020

Berchtesgadener Land Tag 3: Salzburg

Als wir nach dem Aufstehen aus dem Fenster schauten, entschieden wir uns aufgrund der zahlreichen Wolken und des für heute angesagten eher durchwachsenen Wetters für eine Stadtbesichtigung des mit dem Auto nur 30 Fahrminuten entfernten Salzburgs.
Perfektes Salzburger Stadtpanorama vom Kapuzinerberg aus

Unsere gestern an einer deutschen Autobahnraststätte erstandene 10-Tages-Vignette benötigten wir dafür übrigens nicht, da die Strecke über keine Mautstraße führte.
Ein weiterer Vorteil für eine ausgedehnte Stadtbesichtigung war, dass wir bereits um sechs Uhr aufgestanden waren. Denn wir fielen gestern bereits um 21 Uhr in die Kissen, da die Anfahrt mit den zahlreichen Staus dann doch recht anstrengend gewesen war. 
Der Verkehr war gegen halb neun überwiegend flüssig, lediglich im Zentrum standen wir aufgrund einer Baustelle circa 20 Minuten im Stau.
Unser Auto stellten wir schließlich im großen Parkhaus Linzer Gasse am rechten Salzachufer ab. Dieses war mitten in den Kapuzinerberg gebaut worden und daher beschlossen wir auch gleich, diesen zu erklimmen. Nach kurzem, recht steilen Aufstieg über eine gepflasterte Zufahrtsstraße wurden wir mit einem tollen Panorama über die Stadt und insbesondere die Altstadt samt Festung belohnt.
Die schmalen Gassen erinnerten mich teils an Italien

Nach dem gemütlichen Abstieg überquerten wir auf der Staatsbrücke die Salzach und gelangten durch ein kleines Stadttor zum
Rathausplatz und in den Kern der Altstadt.
So schlenderten wir durch die wunderschönen schmalen Gassen bis wir den Mozartplatz erreichten. Auf einer der zahlreichen Sitzbänke ließen wir uns erst einmal nieder und genossen den tollen Blick auf den Platz und die umgebenden Gebäude. Dazu ließen wir uns das in der Bäckerei Holztrattner am Rathaus erstandene lecker belegte Ciabatta als zweites Frühstück schmecken. 
Derart gestärkt brachen wir etwas später zu unserem weiteren Rundgang durch die Altstadt auf, der uns zunächst zum direkt angrenzenden und beeindruckenden Salzburger Dom führte.
Wer übrigens keine Lust auf einen Spaziergang hat und auch gern etwas tiefer in die Tasche greifen mag, kann eine der auf dem angeschlossenen Residenzplatz auf Kundschaft wartenden Pferdekutschen, die sogenannten Fiaker, nehmen.
Der berühmteste Sohn der Stadt

Auf dem schönen Mozartplatz

Der weitläufige Residenzplatz

Blick auf den Salzburger Dom

Tolle Fassaden in der Brodgasse

Auf dem Grünmarkt an der Kollegienkirche erhielt man zahlreiche Leckereien

Unsere Stadttour führte uns schließlich zum
Petersfriedhof, der wie eine Insel der Ruhe mitten im Herz der Altstadt wirkte und dessen Katakomben man gegen Gebühr auch besuchen konnte.
Wir entschieden uns jedoch dagegen, denn wir wollten auf jeden Fall noch hinauf zur Festung Hohensalzburg die über der Altstadt thronte. Hierzu nahmen wir die Festungsbahn für 12,90 Euro pro Person im Tarif "Basic" für Auf- und Abfahrt inklusive Eintritt zu den meisten Museen in der Festung.
Nicht nur wegen der Aussicht über Salzburg und das Hinterland, sondern auch aufgrund der schön renovierten und begehbaren Innenräume samt diverser Ausstellungen lohnte sich das Investment.
Die Steilwand des Mönchsbergs versorgte die Salzburger früher direkt mit Baumaterial - und es war nicht immer ganz ungefährlich hier zu wohnen.

Schöne Statue an der Marstallschwemme

Auf dem Innenplatz des Stift St. Peter

Der Petersfriedhof

Im Inneren der Festung Hohensalzburg

Den besten Blick auf die Stadt hatte man vom Dach des Reckturmes.

Die Festung war nicht nur schön anzusehen, sondern mit solch dicken Mauern früher wohl auch ziemlich wehrhaft.

Von soviel Auf und Ab und den ganzen Eindrücken wird man natürlich irgendwann auch hungrig und daher kehrten wir zurück in der Altstadt in der Trattoria da Pippo auf dem Alten Markt ein. Die Pizza war gut, die Preise Salzburg entsprechend recht hoch mit durchschnittlich 14 Euro pro Pizza.
Danach spazierten wir durch die Getreidegasse mit ihren vielen Geschäften, tollen alten Firmenschildern und Mozarts Geburtshaus, in dem sich, für mich irgendwie nicht ganz passend, ein Spar-Supermarkt im Erdgeschoß befand.
Nicht nur für den Mann auf der goldenen Kugel bot sich vom Kapitelplatz eine tolle Sicht auf die Festung. Rechts hinten im Bild die Festungsbahn.

Supermarkt im Erdgeschoss des Geburtshauses Mozarts

Viele reich verzierte Reklameschilder schmückten die Getreidegasse.

Über den Feingoldsteg erreichten wir kurze Zeit später wieder das rechte Salzachufer und liefen am Mozarteum vorbei bis zum Mirabellgarten mit seinen wunderschön angelegten Blumengärten und Springbrunnen.
Gegen 16:30 Uhr sagten wir schließlich Salzburg “baba“ und machten uns auf den Rückweg nach Deutschland.
Panorama auf die Altstadt vom Feingoldsteg aus

Im wunderschönen Mirabellgarten

Der große Vier-Elemente-Brunnen im Mirabellgarten

Bevor wir in unsere Ferienwohnung zurückkehrten, deckten wir uns in Berchtesgaden im Lidl sowie dem gut sortierten Rewe-Getränkemarkt mit Proviant und lokalen "Flüssigbrotspezialitäten" ein. Die Supermärkte liegen beide im Gewerbegebiet Triftplatz, das sich direkt am Kreisel der Durchgangsstraße befindet und somit sehr gut zu erreichen ist. Auf dem Gelände mit großem kostenlosen Parkplatz befindet sich zudem auch noch eine DM-Drogerie und ein Intersport. 
Daher bekommt man dort im Grunde alles, was man als Wanderer für seine Touren benötigt.
Christian

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