Montag, 13. April 2020

Seychellen Tag 6: Überfahrt nach La Digue

Heute standen wir statt wie üblich zwischen sechs und sieben mal richtig früh auf, denn wir wollten mit erleben, wie die Sonne in ihren sanften Farbtönen über dem Meer aufging. Leider war es ziemlich bewölkt aber dennoch eine schöne Stimmung, da der Strand so gut wie menschenleer war.
Wir sogen die Atmosphäre noch einmal tief in uns auf, denn es war unser letzter Tag auf Praslin und in der Anse Volbert.
Guten Morgen wunderschöne Anse Volbert und Adieu!

Unsere Fähre die Cat Rose´s III

Während der Überfahrt entdeckten wir auch die Cocos Insel am Horizont, vor der wir gestern schnorcheln waren.
Um 11 Uhr holte uns schließlich ein Taxi von unserer Unterkunft ab und brachte uns für 250 Rupees beziehungsweise 20 Euro zum Hafen.
Um 11:15 Uhr checkten wir am Fähranleger ein und tauschten unsere Voucher gegen massive Bordtickets aus Plastik ein mit denen man Meuterer im Notfall auch erschlagen hätte können! :-)
Mit lediglich fünf Minuten Verspätung legte die Cat Rose Fähre um 11:50 Uhr ab und keine zwanzig Minuten später standen wir bereits wieder auf festem Boden im Hafen von La Passe auf der kleinen Schwesterinsel La Digue.
Am Hafen von La Digue
Alles hier wirkte noch etwas kleiner und entspannter als auf Praslin
Das Zentrum der "Hauptstadt" La Passe

Bis auf wenige Autos der Einwohner und Hotels war das Fahrrad das Verkehrsmittel der Wahl.
Von dort erreichten wir in gerade einmal fünf Minuten Fußweg unsere Unterkunft und stellten fest, dass hier auf La Digue alles nochmal eine Nummer kleiner und entspannter als auf Praslin zu sein schien. Dies lag auch daran, dass hier das Fahrrad das Hauptverkehrsmittel der Touristen war, wenn man nicht gleich auf Schusters Rappen unterwegs war.
Die in vier hübschen Häusern zu je zwei Einheiten unterteilten Ferienwohnungen von Orchid Self Catering gehörten zum kleinen Hotel und Restaurant Chez Marston, waren jedoch im rückwärtigen und sehr ruhigen Bereich der Anlage gelegen.
Die sauberen Apartments hatten eine kleine Terrasse, waren schön eingerichtet und mit allem Nötigen zum Kochen ausgestattet. Zudem sorgte eine Klimaanlage für einen erholsamen Schlaf und falls nötig stand einem sogar eine Waschmaschine samt Trockenständer im Bad zur Verfügung.
Kein Witz, sondern ein Elektroauto! :-)

Die Bungalows von Orchid Self Catering

Die Ferienwohnungen waren stilvoll eingerichtet und mit allem Notwendigen ausgestattet.
Da es auf La Digue zahlreiche sehr gut bewertete Take-Aways gab, beschlossen wir die Küche lediglich zum Frühstücken zu nutzen.
Nach dem Einkauf im kleinen Supermarkt direkt nebenan probierten wir auch direkt den Take-Away aus, der sich quasi im Hotel befand.
Das leckere Fischcurry und Fischbällchen in Curry-Cocos-Soße verspeisten wir sogleich auf der Veranda unseres Apartments.
Bequemer ging es nicht und auch nicht günstiger, denn wir zahlten pro Gericht gerade einmal 65 Rupees, sprich umgerechnet etwa vier Euro!
Interessante Architektur im Zentrum von La Passe

Der schön angelegte Friedhof am Waldrand

Die Häuser waren wie oft auf den Seychellen sehr bunt gehalten

Seine Fahrräder konnte man bequem direkt am Strand "parken" wie hier an der Anse Severe.
An der Bikini Bottom Bar gönnten wir uns einen leckeren Fruchtsaft-Cocktail. Links im Bild näherte sich gerade weitere "Kundschaft". :-)

Die tiefenentspannte "Hausschildkröte" der Bikini Bottom Bar.
Danach legten wir einen Verdauungsspaziergang in Richtung Norden der Insel ein und gönnten uns in der Bikini Bottom Bar am am Strand der Anse Severe einen leckeren frischgepressten kalten Mango-Limettensaft. Für den circa halben Liter zahlten wir 100 Rupee. 
Plötzlich gesellte sich eine große Schildkröte dazu und wurde von den Betreibern mit Obst gefüttert. Die "Hausschildkröte" der Bar kam hier übrigens regelmäßig vorbei und lies sich durch nichts und niemanden aus der Ruhe bringen. 
Wir liefen noch etwas weiter entlang der kleinen und einzigen Straße bis wir die schöne Anse Patates erreichten. Dort konnten wir zahlreiche Flughunde beobachten, die entweder entspannt in den Bäumen hingen oder durch die Luft glitten.
Entlang der Küstenstraße konnte man an zahlreichen Bars unter schattigen Bäumen eine Pause einlegen.

Blick auf die Anse Severe vom Norden aus

Angekommen an der schönen kleinen Bucht der Anse Patates

Vom Strand aus konnte man erneut die Cocos Insel am Horizont erkennen.

Nein, nicht Batman oder Dracula, sondern einer der viele Flughunde an der Anse Patates.

Wer konnte ernsthaft vor so einem putzigen kleinen Kerl, der sich rein vegetarisch von Früchten ernährte Angst haben?
Auf gleichem Weg kehrten wir am frühen Abend zurück in unsere Unterkunft und freuten uns, es morgen den anderen Touristen gleichzutun und mit Leihfahrrädern, die wir über das Hotel reserviert hatten, die Insel zu erkunden.
Christian

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