Optimale Voraussetzungen für eine erste Wanderung in den Bergen und zwar hinauf zum Pico de la Nieve in der Caldera de Taburiente.
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Fahrt hinauf in die Berge auf der LP-4 |
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Nach der gefühlt hundertsten Kurve hatte ich aufgehört diese zu zählen! :-) |
Insgesamt war die dabei zurückzulegende Steigung leicht bis moderat. Der gut erkennbare und ausgeschilderte Wanderweg führte zunächst durch schattigen Pinienwald und nach ungefähr 600 Meter kamen wir am oberen kleinen Parkplatz an. Wir waren froh, unser Auto auf dem unteren Parkplatz abgestellt zu haben, denn hier gab es nur eine Handvoll Stellplätze, die auch bereits alle belegt waren und zudem musste man um hierher zu gelangen eine zumindest zu Beginn recht steile Schotterpiste nehmen.
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Der Weg führte zunächst durch diesen lauschigen Pinienwald. |
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Die Vegetation wurde karger, je höher man kam. |
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Traumhaftes Panorama mit einer Sicht bis zum Teide-Vulkan auf Teneriffa im Hintergrund! |
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Kurze Rast an einem kleinen Aussichtspunkt etwas unterhalb des Gipfels |
Mit jedem Höhenmeter wurde das Panorama nun immer beeindruckender und gab schließlich den Blick frei auf die anderen kanarischen Inseln wie etwa Teneriffa mit seinem charakteristischen Kegel der Teide-Vulkans.
Nach insgesamt einer knappen Stunde Aufstieg erreichten wir schließlich den Gipfel des Pico de la Nieve auf 2.239 Meter.
Von dort oben bot sich uns ein imposanter Weitblick über fast ganz La Palma und bis auf den höchsten Berg, den Roque de los Muchachos und das dortige Observatorium.
Gegen Mittag legten wir eine Brotzeit am kleinen gemauerten Aussichtspunkt etwas unterhalb des Gipfels ein, bevor wir uns auf dem gleichen Pfad,über den wir gekommen waren wieder auf den Rückweg machten.
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Die massive nördliche Steilwand der Caldera de Taburiente - gut erkennbar auch ein paar der dort zahlreichen Teleskope. |
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Auf dem Gipfel des Pico de la Nieve |
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Blick in die Caldera in der Nähe des Pico de la Cruz |
Denn La Palma ist ein wahres Wanderparadies und bietet für jeden Wanderer und Schwierigkeitsgrad zahlreiche Rund- wie auch Streckenwanderungen.
Da die Wege, wie etwa auch der heutige Rückweg, jedoch teils recht steinig und manchmal auch ziemlich steil sein können, empfiehlt es sich Teleskop-Wanderstöcke mitzunehmen.
Zurück im Auto erklommen wir den Berg ein weiteres Mal, diesmal jedoch über die Höhenstraße bis hinauf zum Pico de la Cruz.
Von dem kleinen Parkplatz am Straßenrand führte ein kurzer Fußweg hinauf zum Gipfel.
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Auf dem Pico de la Cruz |
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Vom Mirador de Los Andenes bot sich auch ein lohnenswerter Ausblick hinab in die Caldera de Taburiente. |
Von dort aus wanderten wir einen kleinen Pfad am Kraterrand entlang bis wir das erste Observatorium auf dem Roque de los Muchachos erreichten.
Dabei eröffneten sich uns immer wieder spektakulären Ausblicke auf die hohen Berge, den Krater sowie hinab in die so genannte Teufelsschlucht.
Ich fühlte mich dabei sogar ein paar Mal fast als würde ich fliegen, als tief unter mir auch noch die Wolken entlang zogen!
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Vom Mirador de Los Andenes wanderten wir diesen schmalen Pfad am Kraterrand entlang. |
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Diese massive Naturmauer war wahrscheinlich durch Erosion entstanden. |
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Eine ehemalige Kultstätte? |
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Hier oben auf über 2.300 Metern Höhe mit den Wolken tief unter uns fühlten wir uns fast wie in einem Flugzeug! |
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Blick hinab in die sogenannte Teufelsschlucht |
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Das beeindruckende Isaac-Newton-Teleskop thronte hoch über den Wolken. |
Lediglich die immer kälter werdende Luft mit inzwischen fast Null Grad Celsius zog uns schließlich in unser warmes Auto zurück und wir machten uns auf den Heimweg nach Los Cancajos.
Christian
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