Mittwoch, 26. März 2014

Peru: Adios Manu Nationalpark, Adios Lima, Adios Peru!

Nach wundervollen Tagen im Dschungel des Manu Nationalpark war nun leider der Tag der Abreise gekommen.
Schweren Herzens, aber um ganz viele tolle Eindrücke reicher, bestiegen wir unser Langboot am Ufer des Manu Wildlife Centers und fuhren zunächst circa drei Stunden bis nach Colorado.
Bootsfahrt unter improvisiertem Spritzschutz :-)
Dschungelhotel in Colorado
Nach dem Ausschiffen ging es dann noch einmal insgesamt drei Stunden per Auto bis nach Puerto Maldonado.
Traurig machte uns während der Fahrt die zunehmende Zerstörung der Natur durch Menschenhand - insbesondere durch die großen so genannten "Slash-n-Burn"-Farmen und die zahlreichen teils illegalen Goldminen. Gerade wenn man aus dem unberührten Dschungel mit all seiner Artenvielfalt und tollen Natur kommt, wird einem bewusst, wie egoistisch die Spezies Mensch doch meist mit der Erde umgeht.
Der Mensch rückt immer näher an den Urwald und zerstört ihn dabei unweigerlich.
In Puerto Maldonado befindet sich einer kleiner Flughafen und macht die Stadt damit zum Drehkreuz für alle Touristen und Einwohner die sich ein Flugticket leisten können, um wieder schnell aus dem Dschungel zurück in die so genannte Zivilisation zu kommen.

Nachdem wir in Lima gelandet waren und anders als bei unserem ersten Besuch in Lima diesmal im Hotel Casa Andina San Antonio eingecheckt hatten - ich würde im direkten Vergleich aber das Casa Andina Classic Miraflores aufgrund seiner schöneren Lage empfehlen - zogen wir abends nochmal zu Fuß los zum Zentrum des Viertels Miraflores und genossen im gut besuchten Restaurant Manolo unsere riesigen Burger.
Einäugiger Käfer in den Strassen von Lima
Fahrender Obsthändler
Das Casino in Miraflores

Das Rathaus von Miraflores

Schöne Kirche neben dem Rathaus
Am nächsten Morgen machten wir einen erneuten ausgedehnteren Stadtbummel durch Miraflores bevor wir dann nachmittags zum Flughafen gebracht wurden und ein paar Stunden später im Flieger von KLM gen Nordosten Richtung "Good Old Germany" aufbrachen.
Kunst wie diese....
...sah man an vielen Hauswänden.
Das Haus des Instituts für historische Luft- & Raumfahrt wirkte zwischen all den Hochhäusers wie eine Trotzburg.
Alter Doppeldecker auf dem Grundstück des Instituts
Interessante Fassade des Kulturzentrums

Die für das alte Lima typischen reich verzierten Holzbalkone
Ich hoffe ihr hattet beim Lesen mindestens genauso viel Spaß, wie ich beim Schreiben und evtl. ist Peru nun ja auch auf eurer "Reisewunschliste" gelandet! :-)
Christian

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen