Samstag, 23. Februar 2013

Peru: Lima - Citytour

Nachdem wir uns von der langen Flugreise über Nacht gut erholt hatten, ging es am nächsten Morgen pünktlich mit unserem netten peruanischen Guide samt Fahrer auf City-Tour durch Lima.
Erste Station war die, für Dezember typisch von Gischt und tiefhängenden Wolken verhangene, Steilküste von Lima bzw. dem Stadtteil Miraflores, in dem sich auch unser Hotel Casa Andina befand.
Küste von Lima

Unser Guide schwärmte voll Stolz von den neuen modernen Wohnhochhäusern direkt an der Küste, die für ihn sicherlich eine Errungenschaft des modernen Peru - für uns jedoch eher ziemlich hässlich und gewöhnlich waren. Wir freuten uns viel mehr auf die Architektur aus dem alten Peru, die wir später in den Innenstadt noch zu Gesicht bekommen sollten.
Ein weiteres Highlight moderner Kunst war auch die Statue der Liebenden, vor der wir für diverse Fotos posieren mussten...als ich die Statue sah, ging mir die Analogie zu einer bestimmten organischen Materie leider nicht mehr aus dem Kopf... :-)
Die Statue der Liebenden
Versteht mich nicht falsch, es hat uns trotzdem dort mit dem netten Guide bereits viel Spaß gemacht und die Aussicht auf die Küste war durchaus sehenswert. 
Nach einer längeren Fahrt durch den dichten Verkehr Limas, kamen wir am Goldmuseum an, dessen große Sammlung an Schmuck- und Gebrauchsgegenständen aus der Prä-Inka und Inkazeit uns beeindruckte. Für Waffennarren wird zudem im Erdgeschoss mit einer Unzahl an Hieb-, Stich- und Schußwaffen auch noch einiges geboten.
Das Goldmuseum von Lima
Wieder zurück in unserem Bus, ging es dann erneut quer durch Lima und an einem kapitalen Stau vorbei bis in das alte Zentrum von Lima, das wir dann weiter per Pedes erkundeten. Während der Fahrt konnte man bereits gut diverse Szenen des typischen Stadtlebens mitbekommen und die zahlreichen und oft gepimpten Dreiräder faszinierten und amüsierten uns dabei gleichermassen. 
Just ride it
Ché und Micky Mouse - was für eine Analogie :-)
An fast jeder Ecke konnte man Snacks erstehen
WTF???
Die Architektur im alten Zentrum war dann eine völlig andere und geprägt von alten, aus der Kolonialzeit stammenden Stadthäusern wie dem Rathaus oder dem Staatspalast. Besonders toll gefielen uns dabei die hölzernen verzierten überdachten Balkone. Hier fühlte man sich fast schon nicht mehr wie in Südamerika, sondern eher wie in Spanien.
Wir hatten Urlaub...die Kleinen mussten die Schulbank drücken
Koloniale Architektur im Zentrum Limas
Der Staatspalast von Lima

Auf der Plaza im alten Zentrum von Lima

Die hölzernen verzierten Balkone waren definitiv ein Hingucker
Nach einem leckeren Mittagsmahl bei Burger King - der Guide hatte mich wohl falsch verstanden, als ich nach einem typischen und guten Restaurant fragte :-) - flogen wir nachmittags dann auch schon weiter in das über 2.300 Meter hoch gelegene Arequipa und genossen das kostenlose Upgrade in die Business Class. 
So konnte der Urlaub weitergehen! ;-)
Christian

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