Samstag, 5. November 2011

Verona und Gardasee - Tag 3

Seilbahn Monte Baldo
Den Vorsatz vom Vorabend noch im Kopf, ging es am dritten Tag entlang des Ostufers direkt nach Malcesine und dort per Seilbahn auf den Monte Baldo, der kein Gipfel im eigentlichen Sinne, sondern eher ein langgezogener Bergrücken ist.







Die Aussicht auf Malcesine und den Gardasee ist bereits während der Fahrt sowie von der Zwischenstation aus beindruckend: 
Blick auf Malcesine bei Abfahrt der Seilbahn


Blick auf Malcesine und Gardasee von der Zwischenstation der Seilbahn
Bergstation Seilbahn Monte Baldo - 1.760m
Richtig imposant ist aber der Blick vom Bergkamm, da einem fast der komplette Gardasee quasi zu Füßen liegt. Zudem hat man auch ein perfektes Panorama auf die Alpen mit ihren teils schneebedeckten Gipfeln und Gletschern. 
Dort oben konnten wir auch diverse Paraglider bei ihrem Sprung in die Tiefe beobachten.

Blick auf die Bergstation vom "Gipfel"

Blick auf Malcesine und den mittleren Teil des Gardasees

Paraglider beim Start vom Monte Baldo

Blick auf Riva am Nordufer des Gardasees mit den Alpen im Hintergrund
Wieder zurück in Malcesine erkundeten wir das Kastel - von dem übrigens auch schon ein bekannter deutscher Dichter inspiriert wurde -  und genossen danach das selbstgemachte Eis der kleinen Eisdiele direkt vor dem Eingang des Kastels. 
Altstadt von Malcesine mit Blick auf das Kastel

Goethe auf Besuch
Die wohl längste Knarre der Welt

Blick vom Kastel auf die Dächer von Malcesine
Torbole, bekannt als Surfer-Mekka, da hier immer eine steife Brise für straffe Segel und ordentlich Kielwasser sorgt, war unser nächster Stop:
"Skyline" von Torbole
Mächtig Wind bei Torbole

Danach ging es weiter zunächst durch Riva del Garda hindurch zur Cascata Varone. An der Kasse und beim Hinweg wunderten wir uns noch, warum die Leute mit Regenschirmen und Ponchos bewaffnet waren. Als uns dann der Sprühnebel des durch die Grotte schiessenden Sturzbaches duschte, wussten wir warum. :-) 
Das Erlebnis ist jedoch absolut beeindruckend und man kann sowohl von unten als auch über einen Höhlengang direkt in der Grotte die Wassermassen zwischen den Felsen hindurch stürzen sehen. Das Ganze ist zusätzlich durch geschickte Beleuchtung auch noch schön in Szene gesetzt.
Höhlengang zur  oberen Plattform der Cascata Varone

Die untere Aussichtsplattform in der Grotte
Etwas durchgeweicht ging es dann nach Riva, unserem letzten Ort an diesem Tag. Hier bläst am Ufer wie auch in Torbole ein ordentlicher Wind, der sogar für einen kapitalen Wellengang sorgt. Die Altstadt mit Hafenbecken und Wasserschloss und kleineren Gassen ist diverse Fotos wert und ein würdiger Abschluss eines weiteren schönen Urlaubstages.
Wasserschloss von Riva del Garda

Piazza am Hafenbecken von Riva del Garda
Den Rest des Abends verbrachten wir dann leider im Stau auf dem Zubringer von Riva zur Autobahn nach Verona, da wohl alle Wochenendtouristen an diesem Sonntag die gleich Idee hatten. Eventuell ist der Weg wieder direkt am See zurück besser.
Christian

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