Freitag, 4. Dezember 2015

Karibik Tag 16: Nord- und Westküste von Basse Terre auf Guadeloupe

Nachdem wir gestern die Nordinsel von Guadeloupe erkundet hatten, stand für heute die Südinsel, genannt Basse Terre, auf dem Programm  - zumindest deren westlicher Teil bis hinab nach Baillif, unserem nächsten Übernachtungsort. 
Also brachen wir nach dem Frühstück in unserem Appartementhotel in Le Gosier auf und fuhren über Point a Pitre gen Westen und dann mehr oder weniger immer entlang der Küste. 
Einer der in der Karibik zahlreich anzutreffenden Fregattvögel
Wir machten einen ersten kurzen Abstecher zu dem Hafen des Dörfchens Morne Rouge, um uns dort nach Kayatour-Anbieter zu erkundigen, da wir gegen Ende unseres Aufenthalts auf Basse Terre noch eingeplant hatten, die riesige Lagunenlandschaft vor der Küste per Boot zu erkunden.
Den nächsten Stopp legten wir in Saint-Rose ein, denn dort konnte man alternativ auch Motorboote mit bis zu 6 PS ohne Führerschein mieten.
Top informiert und mit zahlreichen Flyern eingedeckt, konnte nun der Sightseeing-Teil des Tages beginnen!
Hafen von Morne Rouge -von hier aus hatten wir uns vorgenommen, per Kajak durch die Lagune und die Mangroven zu paddeln.
Mangroven bei Saint Rose
Restaurant mit perfektem Ausblick am Strand von Clugny
Traumstrand von Clugny
So machten wir den ersten längeren Halt am schönen Strand von Clugny, bevor es weiter über das Dörfchen Deshaies bis zum Strand von Malendure ging. Hier war nicht der auch recht schöne Strand die Attraktion, sondern das Tauch- und Schnorchelrevier, die Jacques Costeau Reserve rund um die winzigen, ein paar 100 Meter vor der Küste gelegenen Inseln. 
Deshaies
Der hat wohl eher nicht mehr "die Kurve gekriegt"!
Viele Tiere grasten oft unmittelbar am Straßenrand
Entsprechend viele Anbieter mit mehr oder weniger identischen Angeboten tummelten sich dort. Daher ist hier sicherlich für jeden etwas dabei!
Besonders beliebt waren vor allem Anfänger-Tauchkurse, da die von den Inseln geschützte Jacques Costeau Reserve so gut wie keine Strömung aufweist und damit einem großen Schwimmbecken voller Fische gleicht.
Nach dem Abklappern aller Anbieter und die Taschen mit nun noch mehr Flyern gefüllt, beschlossen wir erst einmal Mittagspause zu machen. Wie es der Zufall so wollte, hatte eine gemeinnützige Organisation gerade einen Spenden-Mittagstisch am Strand organisiert und so kamen wir in den Genuss authentischer, leckerer kreolischer Speisen, die zudem auch noch günstig waren!
Bucht von Malendure
Blick auf die Inselchen der Jacques Costeau Reserve
Am Strand von Malendure befand sich ein Tauch- und Schnorchelanbieter neben dem anderen!
Verkauf von leckerem kreolischen Essen während einer Wohltätigkeitsveranstaltung direkt am Strand.
Nach dem Essen ging es auf der sehr kurvenreichen Küstenstraße immer weiter nach Süden bis zu unserer Ferienwohnung Paradis Tropical in Baillif. Die kleine Ferienwohnungsanlage befand sich am Rand des Dorfes auf einer Anhöhe und bot entsprechend ein tolles Rundum-Panorama samt Blick auf den Vulkan La Soufriere im Osten, sowie das Meer im Westen- insbesondere vom Pool aus. 
Der Preis mit 70 Euro pro Nacht war fast allein schon für diese Aussicht gerechtfertigt, aber auch das, zwar schon etwas ältere, aber dennoch saubere Appartement, samt großer Terrasse und voll ausgestattete Küche bot ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die Terrasse unseres Appartements in Bailiff mitten im Grünen.
Weg zum Pool durch den schön angelegten Garten der Anlage.
Vom Pool hatte man eine tollen Blick auf die Küste und das Meer.
Blick auf den Vulkan Soufriere von unserem Appartment aus.
Der Eindruck, den wir bis jetzt von der südlichen Insel Basse Terre mit ihren hohen Bergen, die aus der grünen und oft subtropischen Landschaft hervorstachen, hatten, war das komplette Gegenteil und ein toller Kontrast zum flachen und eher trockenen Grand Terre im Norden. 
Christian

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