Samstag, 11. Februar 2012

Chile - Südpatagonien: Ankunft

Auf ins Land der Pinguine und azurblauen Gletscherseen!

Nach unserem ersten Temperaturschock im heißen Santiago ging es nun per Flieger mit der von einem Deutschen gegründeten Skyairline, die ich absolut empfehlen kann, von Santiago über Puerto Montt und Balmaceda nach Punta Arenas, der deutlich kälteren und südlichsten größeren Stadt Chiles, die auch Heimathafen für viele Antarktis-Expeditionen ist. Allerdings zeigten wir der Stadt die kalte Schulter und bogen direkt vom 20 Kilometer entfernten Flugplatz mit dem Auto auf die Ruta 9 Richtung Puerto Natales ab.
Auf der Ruta 9 nach Puerto Natales

Denn die Zeit war knapp, da wir ca. zwei Stunden am Mietwagenschalter verbracht hatten - nervigen anderen Kunden und der sehr, sehr, sehr gemütlichen Einstellung der Mitarbeiter sei Dank. Außerdem hatten wir etwas Respekt vor der noch vor uns liegenden, ca. 240 km langen Fahrt und wir wollten nicht im Dunkeln durch das oft mehrere Kilometer lang unbewohnte Land fahren. Allerdings stellte sich dann doch schnell Entspannung ein, da die Straße prima ausgebaut und die enorme Weite der Landschaft einfach beeindruckend war.
Am Ortseingang von Puerto Natales begrüßte uns das Mylodon-Riesen-Faultier

Hafenpromenade von Puerto Natales

Blick über die Bucht bei Puerto Natales

Blick von Puerto Natales nach Norden in Richtung des Nationalparks Torres del Paine

Nach einer ca 2,5-stündigen Fahrt erreichten wir Puerto Natales und checkten im gemütlichen Hostal Erratic Rock 2 ein. Dort bekamen wir auch gleich ein paar gute Tipps zur weiteren Abendplanung von dem netten Personal. Nachdem wir uns erstmal im großen,  gut sortierten UniMark-Supermarkt in der Manuel-Bulnes-Straße mit Verpflegung für die nächsten Tage eingedeckt hatten, schlenderten wir dann noch etwas durch die im Zentrum recht touristische, aber nette Hafenstadt und aßen der Empfehlung unseres Hostels folgend im La Picada de Don Carlito den günstigen Preisen entsprechend gut zu Abend.
Danach spazierten wir unsere vollen Bäuche noch etwas durch die Stadt, doch es wurde merklich kühler und so zog es uns bald wieder zurück ins Hostel.
Ein Schiff der chilenischen Küstenwache im Hafen von Puerto Natales

Ausflugsboote im Hafen von Puerto Natales

Damit ging der erste Tag in Südapatagonien zur Neige und wir freuten uns auf die nächsten Tage im Nationalpark Torres del Paine, zu dem wir gleich am nächsten Morgen nach dem Frühstück aufbrechen wollten.
Christian

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